Radfahrer vor Burg in Kulmbach

Schlösserlinie, Bier- und Burgenlinie (Linie 399)

Die Saison 2021 ist gestartet.

Bier- und Burgenlinie (Kulmbach – Ebermannstadt)

Die Fränkische Schweiz ist für ihre kleinen, urigen Brauereiwirtschaften mit ihren Biergärten bekannt. Alleine fünf Brauereiwirtschaften reihen sich zwischen Sachsendorf und Breitenlesau aneinander. Durch einen Brauereiwanderweg werden sie miteinander verbunden.

Darüber hinaus hat die Fränkische Schweiz noch mehr zu bieten: Tiefe Höhlen und atemberaubende Felstürme sind ein Dorado für Kletterer und Burgen, Ruinen sowie hübsche Weiler und Städtchen laden dazu ein, die „Fränkische“ zu erkunden. Die Ruine Neideck in Streitberg, ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz, die sich gegenüber der Bing-Höhle befindet und viele weitere Orte machen eine Tour in der Fränkischen Schweiz einzigartig.

Radfahrer können von Thurnau über Kasendorf auf dem „Rotmainradweg“ – der alten Bahntrasse des Thurnauer Bockela – nach Kulmbach radeln. Zuvor ist ein Abstecher in den Ortskern zum Schloss Thurnau empfehlenswert. Wieder in der „Bierstadt“ Kulmbach angekommen, laden die vielen kleinen Gassen und die über der Stadt thronende Plassenburg zum Erkunden ein.

Fahrradfahrerin im Fränkischen
© Volker Griesbach / LRA Kulmbach

Schlösserlinie (Bayreuth – Pegnitz – Kulmbach)

Die Fränkische Schweiz ist eine der romantischen Ecken Bayerns und das nicht ohne Grund: Schlösser und Burgen lassen einen in vergangene Zeiten reisen. Äußerst beeindruckend sind die Basilika in Gößweinstein, die nach den Plänen Balthazar Neumanns erbaut wurde und Pottenstein.

Pottenstein ist einen beliebtes Ausflugsziel in der „Fränkischen“ und hält viele Attraktionen rund um den Erlebnisfelsen Pottenstein für Gäste bereit. Eine der bekanntesten Attraktionen ist die sogenannte Teufelshöhle. Auf der Schlösserlinie liegt ebenfalls das beschauliche Sanspareil, dessen Felsengarten Markgräfin Wilhelmine anlegen lies. Beim Anblick des Felsengartens soll eine Hofdame 1746 ausgerufen haben: "Ah, c'est sans pareil" – "Das ist ohnegleichen!" Seither trägt das idyllische Örtchen diesen Namen. Im Park darf geschlendert und auf abwechslungsreichen Wegen zwischen Felszinnen gewandert werden. Heute noch vorhanden ist das Ruinentheater – eine Mischung aus Grotte und Ruine.

Wer gerne am Wasser entlang fahren möchte, kann zum Beispiel an der Wiesent in Doos aussteigen. Radfahrer können am Fluss entlang in die Pedale treten oder nach einer Auffahrt mit dem Bus eine Bergabfahrt genießen. Hinweis: Die steile Auffahrt von Behringersmühle nach Gößweinstein ist nur mit dem Bus möglich. Für Radfahrer ist die Straße gesperrt.